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Active Directory meist der erste Brückenkopf für Ransomware

Nahezu alle heutigen Ransomware-Attacken nutzen das Active Directory ihrer potentiellen Opfer als Brückenkopf im internen Netz, warnen die Sicherheitsspezialisten von Attivo Networks.

BildZugangsdaten für den initialen Angriff seien leicht zu beschaffen, sei es durch eigene Phishing-Versuche oder den Kauf einschlägiger Daten in den dunklen Ecken des Internets. Selbst mit Passwortrichtlinien und Phishing-Aufklärung sind gestohlene Zugangsdaten reichlich vorhanden, billig und im Dark Web leicht zu erwerben. Wenn ein Angreifer ein großes Unternehmen ins Visier nehmen will, ist es fast unvermeidlich, dass er sich ein Passwort oder eine andere schwache Kennung sichern kann, die ihm einen ersten Zugang ermöglicht.

Laut Verizon Data Breach Investigations Report spielten im Jahr 2021 gestohlene Zugangsdaten bei über 60 Prozent der Sicherheitsverletzungen eine Rolle. Diese werden dann laut Attivo genutzt, um über das oft nicht ausreichend gesicherte Active Directory (AD) weitere Zugangsdaten und vor allem höhere Zugriffsrechte zu erhalten. Dieser Mangel an Sicherheit im AD liegt demnach vor allem daran, dass zwecks Authentifizierung für seine Benutzer leicht zugänglich sein muss und daher exponiert und schwer zu sichern ist. Zudem ist die Rolle von AD im Netzwerkbetrieb so umfangreich, dass die meisten Unternehmen nicht über das nötige Detailwissen verfügen, um AD-Sicherheitsprobleme zu lösen.

Visibility ist entscheidend

Dabei geht es nicht nur darum, bekannte Sicherheitslücken zu schließen oder Fehlkonfigurationen zu korrigieren. Jede ungeschützte Einstellung oder jeder schlecht angepasste Parameter kann es einem Angreifer ermöglichen, das System zu infiltrieren. Der Schutz von AD umfasst die Sichtbarkeit von Schwachstellen, die Live-Erkennung von Angriffen sowie die Verwaltung von Sicherheitsrichtlinien. Zudem müssen Verantwortliche unverzüglich erkennen können, wenn die Compliance mit zwingenden Vorschriften nicht eingehalten wird und Benutzer Sicherheitsrichtlinien nicht konsequent befolgen.

Mit geeigneten Lösungen für Identity Detection and Response (IDR) kann ein identitätsbasierter Angriff gestoppt werden, indem die Angriffsfläche verkleinert und dem Angreifer der Zugang zu den Ressourcen verwehrt wird, die er zur Ausweitung seines Angriffs benötigt. „Insbesondere geht es dabei darum, die Eskalation von Zugriffsrechten zu verhindern, damit ein Ransomware-Angriff oder ein Eindringen von Bedrohungsakteuren so wenig Schaden wie möglich anrichtet“, kommentiert Jens Wollstädter, Regional Manager DACH von Attivo Networks. „Allerdings ist es durchaus nicht einfach, solche Aktivitäten zu erkennen, da es viele Techniken gibt, um auf AD zuzugreifen und es auszunutzen, darunter Golden-Ticket-Angriffe, Kerberoasting und Windows Security Identifier (SID) History Injection.“

Zero Trust und Mehrfaktor-Authentifizierung

Um auf Anmeldeinformationen basierende Angriffe abzuwehren, sollten Unternehmen laut Attivo Networks bewährte Sicherheitspraktiken wie Zero-Trust befolgen und eine Multi-Faktor-Authentifizierung einführen, anstatt sich auf von Natur aus unsichere Ein-Faktor-Schutzmaßnahmen wie Passwörter zu verlassen. Neue IDR-Lösungen (Identity Detection and Response) bieten eine Reihe von Werkzeugen an, die eine frühzeitige Abwehr von Angriffen mit Zugangsdaten ermöglichen.

IDR ergänzt Lösungen für Endpoint Detection and Response (EDR) und ist immer häufiger Bestandteil von Extended Detection and Response (XDR). Dabei konzentriert IDR sich auf den Schutz von Anmeldeinformationen, Berechtigungen, Cloud-Berechtigungen sowie der Systeme, die diese verwalten. IDR bietet die Möglichkeit, zu erkennen, wenn Angreifer Anmeldeinformationen von Unternehmen ausnutzen, missbrauchen oder stehlen.

Außerdem können IDR-Systeme Deception-Technologien umfassen, die Active Directory-Objekte und kritische Daten verstecken, während gefälschte Daten an Endpunkten oder anderen wichtigen Stellen im Netzwerk platziert werden, um Angreifer von den Produktressourcen weg und zu den Täuschungsmanövern zu leiten. Sobald die Täuschungssysteme aktiviert sind, analysieren sie das Verhalten der Angreifer und liefern Informationen für künftige Reaktionen.

Zudem helfen IDR-Lösungen Unternehmen dabei, ihre Angriffsfläche zu verwalten, indem sie Einblick in kritische Schwachstellen wie an Endpunkten gespeicherte Anmeldeinformationen oder AD-Fehlkonfigurationen geben, die Angreifern den Zugriff auf vertrauliche Daten ermöglichen. Sie können auch übermäßig freizügige Berechtigungen in Cloud-Umgebungen identifizieren, die ungewollt sensible Daten exponieren.

Verantwortlicher für diese Pressemitteilung:

Herr Attivo Networks
Fremont Boulevard 46601
94538 Fremont
USA

fon ..: +49 89 800 77-0
web ..: https://attivonetworks.com
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Attivo Networks ist ein führender Anbieter für Security-Lösungen, die auf Deception-Technologie basieren. Die Lösungen erkennen Angriffe, die auf lateralen Bewegungen basieren. Um unautorisierte Aktivitäten zu verhindern und aufzudecken, die von Insidern und externen Bedrohungen ausgehen, bieten sie eine aktive Verteidigung. Die langjährig kundenerprobte Attivo ThreatDefend-Plattform ist eine skalierbare Lösung, die Angreifer abfängt und zur Reduzierung der Angriffsfläche innerhalb von Anwendernetzwerken, in Rechenzentren, Clouds, an Remote-Arbeitsplätzen und speziellen Angriffsvektoren beiträgt. Mit innovativer Technologie zur Unterbindung und Fehlleitung lateraler Angriffsaktivitäten arbeitet die Lösung am Endpunkt, im Active Directory und im gesamten Netzwerk. Forensik, automatisierte Angriffsanalysen und eine native Integration von Drittanbieter-Lösungen optimieren die Reaktion auf Vorfälle.

Attivo Networks hat bisher über 130 Auszeichnungen für seine technologische Innovation und Führungsrolle erhalten.

Pressekontakt:

Prolog Communications GmbH
Herr Achim Heinze
Sendlinger Str. 24
80331 München

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30 Millionen Euro für MAYD in Series-A Finanzierung

Führender Online-Lieferdienst für Apothekenprodukte treibt Expansion voran

Bild– MAYD erhält 30 Millionen Euro in Series-A-Finanzierungsrunde, angeführt von US-Investor Lightspeed Venture Partners.

– Damit sammelte der führende Online-Lieferdienst für Apothekenprodukte insgesamt 43 Millionen Euro seit Oktober 2021 ein.

– Investiert haben auch die Bestandsinvestoren Target Global, 468 Capital und Earlybird Venture Capital.

– MAYD treibt mit der Finanzierung die Expansion in Deutschland voran und ist ab sofort auch in Düsseldorf und Köln verfügbar.

Der führende Online-Lieferdienst für Apothekenprodukte MAYD sammelt 30 Millionen Euro in einer Series-A-Finanzierungsrunde ein. Mit Neuinvestor Lightspeed Venture Partners führt ein namhafter US-Fonds die Runde an. Auch die Bestandsinvestoren Target Global, 468 Capital und Earlybird Venture Capital haben investiert.

Mitgründer und Managing Director Hanno Heintzenberg: „Wir freuen uns, mit Lightspeed Venture Partners einen so renommierten Investor bei MAYD zu begrüßen. Der Einstieg im Rahmen der Series-A zeigt noch einmal deutlich das Potential des europäischen Marktes, in dem wir noch in diesem Jahr – neben der voranschreitenden Expansion in Deutschland – weitere Märkte erschließen möchten.“

Paul Murphy, Partner bei Lightspeed Venture Partners schätzt Europa als Schlüsselmarkt ein: „Das Team von MAYD hat uns mit seinem Konzept bereits früh überzeugt und in Deutschland unter Beweis gestellt, dass die Nachfrage nach einer digitalen Lieferplattform rund um Apothekenprodukte immens ist. Der US-Markt hat uns an diversen Beispielen gezeigt, dass das Potential weit über den reinen Verkauf von Apothekenprodukten hinausgeht – und wir sind davon überzeugt, dass dieses in Deutschland und Europa sogar noch größer ist. Nicht zuletzt hat uns aber das Team rund um die beiden Gründer Lukas und Hanno begeistert. Wir freuen uns nun, gemeinsam mit MAYD die nächste Wachstumsphase zu starten.“

MAYD bietet ein breites Sortiment an verschreibungsfreien Medikamenten und Apothekenprodukten und liefert diese zwischen 8 und 24 Uhr innerhalb von 30 Minuten kostenfrei aus der lokalen Apotheke bis nach Hause. Mit Hilfe des neuen Kapitals will MAYD seine Wachstumspläne weiter beschleunigen:

„Mit MAYD haben wir die erste Plattform in Europa entwickelt, die Instant Delivery für Medikamente möglich macht. Bis zur Einführung des E-Rezeptes werden wir das Produkt für unsere Kund*innen stetig weiterentwickeln und möchten unsere führende Position am Markt weiter ausbauen. Die Finanzierungsrunde bietet uns die große Möglichkeit mit dem Service von MAYD noch mehr Nutzer*innen zu überzeugen“, so Mitgründer und Managing Director Lukas Pieczonka.

Mit MAYD können Kund*innen ihren medizinischen Bedarf ruhigen Gewissens und mit kompetenter Beratung schnell und einfach online decken – an 365 Tagen im Jahr, fast rund um die Uhr.

In Berlin, Hamburg, München, Frankfurt am Main, Köln und Düsseldorf haben Nutzer*innen über die Plattform von MAYD Zugang zu mehr als 2,000 rezeptfreien Medikamenten sowie weiteren Apothekenprodukten, ohne das Haus verlassen zu müssen. Bei Bedarf können sich Kund*innen von Apotheken telefonisch beraten lassen. Bei MAYD gibt es keinen Mindestbestellwert und keine Liefergebühr.

Das Berliner Jungunternehmen ist seit der Gründung im April 2021 auf über 100 Mitarbeiter*innen und über 350 festangestellte Fahrer*innen gewachsen. Zeitnah ist die Expansion in weitere deutsche Städte sowie zwei europäische Länder geplant.

Mehr Informationen unter: https://www.getmayd.com

Verantwortlicher für diese Pressemitteilung:

Openers GmbH / Agentur
Frau Deborah Bremmer
Usedomer Straße 32
13355 Berlin
Deutschland

fon ..: +49 (0) 179 93 13 507
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Über MAYD – Meds At Your Doorstep: MAYD ist der führende Online-Lieferdienst für Apothekenprodukte und bietet eine App, die das Bestellen und Liefern von Apothekenprodukten vereinfacht. Dafür verbindet MAYD lokale Apotheken digital mit Kund*innen und ermöglicht so eine einfache Art des Einkaufens. Kund*innen müssen nicht mehr das Haus verlassen, wenn sie sich krank oder unwohl fühlen und beispielsweise Erkältungsmedizin oder rezeptfreie Medikamente benötigen. An 365 Tagen im Jahr, auch an Sonn- und Feiertagen, können KundInnen zwischen 8 und 24 Uhr Medikamente und Apothekenprodukte bestellen. Diese werden innerhalb von 30 Minuten nach Hause geliefert. Die Öffnungszeiten können je nach Standort variieren. Bezahlt wird in der App mit Kreditkarte, Apple Pay oder Google Pay. MAYD arbeitet eng mit lokalen Apotheken zusammen, eine telefonische Beratung mit Apotheker*innen ist außerdem möglich. Die Gründer Lukas Pieczonka und Hanno Heintzenberg haben mit der Immobilienvermarktungsplattform McMakler bereits unter Beweis gestellt, wie man ein Startup groß macht. Auch MAYD setzt auf die Verknüpfung einer starken digitalen Plattform mit Expert*innen vor Ort. Im Team von MAYD arbeiten mehr als 100 Mitarbeiter*innen aus über 20 Nationen, die ein breites Spektrum an Expertise vereinen. Gemeinsam haben sie die Vision, die Gesundheitslandschaft zu verbessern. MAYD ist seit Oktober 2021 verfügbar und liefert in den Städten Berlin, Hamburg, München, Frankfurt am Main, Köln und Düsseldorf. Die kontinuierliche, deutschlandweite Ausweitung des Liefergebiets ist in Planung. Mit der geplanten Einführung des E-Rezeptes in 2022 können sich Kund*innen in Zukunft auch verschreibungspflichtige Medikamente (Rx) dank ihres digitalen Rezeptes ganz bequem von MAYD nach Hause liefern lassen.

Über Lightspeed Venture Partners: Lightspeed Venture Partners ist ein Multi-Stage-Venture-Capital-Unternehmen, das sich auf die Beschleunigung von disruptiven Innovationen und Trends in den Bereichen Unternehmen, Verbraucher und Gesundheit konzentriert. In den vergangenen zwei Jahrzehnten hat das Lightspeed-Team Hunderte von Unternehmern finanziert und den Aufbau von mehr als 400 Unternehmen weltweit unterstützt, darunter Snap, Nest, Nutanix, AppDynamics, MuleSoft, OYO, Guardant, Affirm und GrubHub. Lightspeed und seine Tochtergesellschaften verwalten derzeit 10,5 Milliarden US-Dollar über die globale Lightspeed-Plattform, mit Investmentexperten und Beratern im Silicon Valley, in Israel, Indien, China, Südostasien und Europa.

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Bushaltestellen im öffentlichen Verkehrsraum – oft nicht barrierefrei

Seit dem 1. Januar 2022 müssen alle Haltestellen barrierefrei sein. Es muss also eine „vollständig barrierefreie“ Nutzbarkeit des Nahverkehrsangebotes geben. Das ist leider häufig nicht der Fall.

BildDas Behindertengleichstellungsgesetz und die Novelle des Personenförderungsgesetzes von 2013 verlangen eine „vollständig barrierefreie“ Nutzung des Nahverkehrsangebotes. Um diese Forderung der Fahrgäste gerecht zu werden, besteht auch seit dieser Zeit rege Bautätigkeiten von Bushaltestellen. Es geht darum, dass für die Fahrgäste mit und ohne Behinderungen in der allgemein üblichen Weise, ohne Erschwernis und grundsätzlich ohne fremde Hilfe, die Haltestellen zugänglich und nutzbar sein müssen. Hierbei ist die Nutzung behinderungsbedingt notwendiger Hilfsmittel zulässig.
o Doch sind die Bushaltestellen auch wirklich barrierefrei?
o Und entsprechen die Bushaltestellen den Anforderungen gemäß Normen und Regelwerke?
o Diese Frage ist nur zum Teil mit ja zu beantworten.
Nachstehend einige Beispiele von kürzlich gebauten fehlerhaften Bushaltestellen.

ANFAHRTEN AN BUSBORDE ZUR HALTESTELLE

Bild 1 zeigt einen unsinnigen 7 m langen Bordsteinübergang an einer geraden Anfahrt vom 12 cm Hochbord auf 22 cm hohen Busbord.

Von der bisherigen Höhe der Haltestellenkante von 16 cm auf 18 cm (nach Regelwerk), werden seit einiger Zeit z. B. in Hessen „auf Empfehlungen von Hessen Mobil (Straßen- und Verkehrsmanagement)“, die Haltestellen der Busborde auf 22 cm angehoben. Für diese Höhe werden Borde mit Spurführung eingesetzt, um ein Überstreichen der Busborde auszuschließen und nahezu ein stufenloser Ein- und Ausstieg vom Verkehrsmittel zu erreichen. Mithilfe von Übergangsteinen erfolgt die Anpassung auf das Höhenniveau. Für die Überwindung der Höhendifferenz von 10 cm ergibt sich mit den Spezialborden eine Anfahrstrecke von max. 3 m bei 6 % Rampenneigung. Anschließend erfolgt auf der gesamten Fahrzeuglänge eine ebene Einstiegshöhe für alle Fahrgäste. Neu ist allerdings, dass einige Kommunen die Bordverziehung bis zur hinteren Bustür auf ca. 9 m verlängern. Das ist sehr problematisch, weil oft die Busse nicht immer an ihrem Haltepunkt stehen und die hintere Tür sich dann nicht am 22 cm hohen Busbord befindet. Das bedeutet, dass die Halteposition präzise eingehalten werden muss, damit die hintere Fahrzeugtür auch verlässlich im Bereich des höheren Bordes liegt. Diese entspricht nicht den zukunftsmäßigen Herausforderungen, denn eine reduzierte Einstiegsebene bis nur zur hinteren Bustür ist abhängig von den Fahrzeugtypen mit deren Abmessungen, das ist nicht zielführend. Solche Varianten mit „differenzierter Haltestelle“ sind daher zu verzichten.

STANDORT DYNAMISCHE FAHRGASTINFORMATIONEN

In Bild 2 befinden sich eine Einstiegsstelle und ein DFI-Mast am schrägen Übergangsstein.

Der Haltestellenpunkt für den Einstieg der Fahrgäste befindet sich in Bild 2 am Übergangsstein zum Hochbord. Mithilfe der Bodenindikatoren ist die Einstiegsstelle für alle Fahrgäste festgelegt. Besonders wichtig sind die Bodenindikatoren, sie deuten Blinde und Sehbehinderte den Türeinstieg zum Bus. Unmittelbar daneben befindet sich der Mast der dynamischen Fahrgastinformation (DFI). Diese Situation den Haltepunkt an einem Übergangsstein anzuordnen ist eine Gefahrenstelle für die Passanten! Der schräge Bordstein kann zu Fehlauf- oder abtritt führen. Besonders betroffen sind Kinder, blinde und sehbehinderte Menschen, aber auch ältere Fahrgäste. Bei diesem gravierenden Mangel ist ein baulicher Umbau unbedingt notwendig!

Bild 3 zeigt eine gefährliche Engstelle zwischen DFI-Mast und Fahrzeug.

Der Mast für die digitale Anzeigetafel (DFI) ist in dieser Stadt bei fast jeder neugebauten Bushaltestelle unmittelbar im Einstiegsbereich der ersten Bustür neben den Bodenindikatoren aufgestellt. Dieser Standort ähnelt der Situation einer Fahrbahnüberquerung mit Lichtsignalanlage. Hier können für blinde und sehbehinderte Fußgänger Verwechslungen zur Verkehrssituation entstehen, da die Lage der Masten in Farbe und mit dem Anforderungstaster identisch sind. Darüber hinaus sind die grauschwarzen Masten eine Gefahr beim Aussteigen der Fahrgäste, wenn der Bus direkt an seinem Haltepunkt (Einstiegstelle Bodenindikatoren) anfährt. Sehbehinderte und blinde Fahrgäste können beim Aussteigen aus dem Bus sich an den nahestehenden Pfosten stoßen und sich verletzen. Des Weiteren, wie im Bild zu sehen, geht die ältere Dame zwischen dem DFI-Mast und dem Busbord entlang. Diese Situation wäre gefährlich, wenn der Bus schon abfährt und die ältere Dame sich noch am DFI-Mast befände.

HINWEIS:
Grundsätzlich sollten die DFI-Anlagen außerhalb des Einstiegsbereich stehen. Hierzu bietet sich der Standort unmittelbar an der Wartehalle an.

In Bild 4 verändert der DFI-Mast den Haltepunkt am Einstiegsfeld des Busses.

Auch das Bild 4 zeigt eindeutig, dass die Busse nicht bis zu den Bodenindikatoren heranfahren, sondern wegen dem dort stehenden Pfosten weiter zuvor halten. Für sehbehinderte Fahrgäste und Blindenlangstocknutzer erschwert sich die Suche nach der Türöffnung zum Bus. In diesem Fall ist es unbedingt notwendig, die Bodenindikatoren vom Auffindestreifen um mindestens zwei Reihen vom DFI-Mast entfernt anzulegen. „Die beste barrierefreie Haltestelle nützt nichts, wenn der Bus nicht zu seinem Haltepunkt heranfährt und die Tür nicht mehr barrierefrei erreichbar ist.“

DISPLAY DYNAMISCHE FAHRGASTINFORMATIONEN

Bei diesen digitalen Anzeigebildschirmen in Bild 5 und Bild 6 sind eine ganze Reihe von Aspekten aus den Normen der Barrierefreiheit nicht berücksichtigt worden. Die Anzeigen der weißen Leuchtpunkte sind schlecht lesbar, hier sind Fahrgäste mit eingeschränkter Sehfähigkeit hilflos, zuweilen nicht benutzbar – wenn nämlich die Sonneneinstrahlung das Display des Gerätes unlesbar macht. Der notwendige Leuchtdichtekontrast mit der visuellen Information wird durch die DIN 32975 bestimmt, ebenso die erforderliche Schriftgröße in Abhängigkeit vom Beobachtungsabstand. Die Anzeigebildschirme müssen also gut lesbar und blendfrei sein. Wie in den beiden Bildern zu sehen, entsprechen diese Display nicht den barrierefreien Anforderungen (vgl. DIN 32975, DIN-Reihe 18040). Für die Nachbesserung der Ausgestaltung sollten kompetente Fachplaner und Herstellerfirmen dementsprechend angefordert werden.

In Bild 5 und Bild 6 werden die Anforderungen an Barrierefreiheit der digitalen DFI-Displays nicht erfüllt.

FAHRGASTUNTERSTAND (WARTEHALLEN)

Bild 7 und Bild 8 zeigen eine nicht normkonforme Ausstattung von Wartehallen.

Die Ausstattung vieler Wartehallen sind nicht nach den Anforderungen an Barrierefreiheit ausgerichtet. Oft befindet sich die Aushanginformation direkt über den Sitzplatz. Für die sitzende Person unter der Informationstafel ist es eine Belästigung, wenn der Fahrgast sich darüber beugt, um den Plan zu lesen (siehe Bild links). Die Informationstafel für Fahrplan, Linienübersicht etc. sind zu hoch angeordnet und die Schrift zu klein. Fahrgäste mit Rollstuhl oder z. B. kleinwüchsige Personen können diese Information nicht nutzen. In der DIN 32975, DIN-Reihe 18040 sind hierzu die Anforderungen definiert. Weiterhin sollten die Sitzbänke so aufgestellt sein, dass der freie Platz für Rollstuhl- und Rollatornutzer ein kurzer Weg zur hinteren Bustür ermöglicht wird.

KONTRASTITÄT

Für Fahrgäste mit Sehbehinderungen sind dunkle Bauelemente kaum zu erkennen. Der häufig verwendete „Grau-in-Grau-Ton“ widerspricht der Notwendigkeit einer kontrastreichen Gestaltung. Bestimmt ist es für den Planer einfach, alles in einem Grauton zu konzipieren, gegenüber einem freundlichen farbigen Umfeld. Kontraste von Kanten, Pfosten und Gegenständen sind nach DIN notwendig. Auf diesem Anspruch sollte nicht verzichtet werden.
Der Abfallbehälter am aufgepflasterten Seitenteil zur Wartehalle ist für Rollstuhlnutzer nicht anfahrbar und die Einwurfhöhe zu hoch, das sind auch Nachteile für kleinwüchsige Fahrgäste. Diese Höhe sollte das Norm-Maß von 85 cm entsprechen. Abfallbehälter die nicht im Seitenschutzteil der Wartehalle befinden, sollten nach der DIN 18040-1 mit einer unteren Tastleiste für Langstocknutzer ausgestattet sein.

FAZIT
Die notwendige barrierefreie Anpassung von Bushaltestellen liegt in der unmittelbaren Zuständigkeit der Kommunen als Baulastträger. Für die Erreichung der Ziele barrierefreie Bushaltestellen sind die Bedürfnisse der mobileingeschränkten Fahrgäste mit deren Anforderungen zu erfüllen. Das bedarf Fachkenntnisse der Planer gemäß den allgemein anerkannten Regeln der Technik zu Normen und Regelwerken, ebenso der Auftraggeber. Die Beispiele zeigen, es ist daher dringend angeraten, bauliche Korrekturen bei vielen der neu ausgebauten Haltestellen durchzuführen, damit tatsächlich die Barrierefreiheit an Bushaltestellen erreicht wird.

Wendelin Mühr
Dip.-Ing. Fachgebiet Straßenbau/Tiefbau
www.barrierefreie-mobilitaet.de

Verantwortlicher für diese Pressemitteilung:

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Herr Wendelin Mühr
Schwarzmannstr. 59
36039 Fulda
Deutschland

fon ..: 0661 9528087
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Herausgeber der Fachbücher:
Handbuch „IM DETAIL Gestaltung barrierefreier Verkehrsraum“ Teil 1 + Teil 2

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Mit ganzer Härte – Autobiographie präsentiert ein dramatisches Sportlerleben und einen Kampf um Gerechtigkeit

Martin Philipp erzählt in „Mit ganzer Härte“ von seinem letzten Ringkampf für Gerechtigkeit.

BildDer Autor des neuen Buchs, „Mit ganzer Härte“, Martin Philipp, war gerade mal 24 Jahre alt, als sich sein Leben über Nacht regelrecht „schlagartig“ änderte. Er war bis dahin aufgeschlossen, zielstrebig und sportlich sehr aktiv. Doch nach einem Ringkampf wurde er von mehreren vorbestraften Männern überfallen und fast tot geprügelt. Sein Leben wurde durch zwei US-amerikanische Soldaten gerettet. Doch es war nie wieder wie zuvor.

Die Folge der Attacke: Ein Schädelbruch, Gehirnblutung, Koma und Lebensgefahr. Es dauerte vier Wochen, bis Martin Philipp wieder aufwachte. Es folgten unzählige Reha-Maßnahmen. Vier Monate später konnte der junge Mann die Krankenhäuser wieder verlassen. Die Angreifer waren mittlerweile von der Polizei ausfindig gemacht worden. Es folgte ein jahrelanger frustrierender Ermittlungs- und Verhandlungsmarathon.

Der Autor Martin Philipp widmet sein Buch „Mit ganzer Härte“ allen Menschen, die durch Gewalt körperliches und seelisches Leid erfahren haben, und denen, die so viel Zivilcourage besitzen,
dass sie in brisanten Situationen helfen und Leben retten. Philipps Geschichte ist auch jenen Gewaltopfern zugedacht, deren Leben durch tragische Schicksalsschläge völlig aus der Bahn geraten sind. Der Autor hat dieses Buch geschrieben, um die schlimmsten Jahre in seinem bisherigen Leben zu verarbeiten – und Hoffnung zu geben. Der Inhalt basiert auf seinen Erlebnissen, seinen Erinnerungen und seinen Notizen, welche er über diesen jahrelangen Spießrutenlauf gemacht hat. Lasst euch ein auf eine wilde Fahrt in die Abgründe der menschlichen Seele.

„Mit ganzer Härte“ von Martin Philipp ist ab sofort im tredition Verlag oder alternativ unter der ISBN 978-3-347-42411-1 zu bestellen. Die tredition GmbH ist ein Hamburger Unternehmen, das Verlags- und Publikations-Dienstleistungen für Autoren, Verlage, Unternehmen und Self-Publishing-Dienstleister anbietet. tredition vertreibt für seine Kunden Bücher in allen gedruckten und digitalen Ausgabeformaten über alle Verkaufskanäle weltweit (stationärer Buchhandel, Online“Stores) mit Einsatz von professionellem Buch- und Leser-Marketing.

Alle weiteren Informationen zum Buch gibt es unter: https://tredition.com

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tredition GmbH
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fax ..: +49 (0)40 / 28 48 425-99
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Die tredition GmbH für Verlags- und Publikations-Dienstleistungen zeichnet sich seit ihrer Gründung 2006 durch eine auf Innovationen basierenden Strategie aus. tredition kombiniert die Freiheiten des Self-Publishing, wie kreative Freiheit, individuelle Buchgestaltung nach Wunsch oder freie Verkaufspreisbestimmung, mit der Service- und Vermarktungsstärke eines Verlages. Mit der Veröffentlichung von Paperbacks, Hardcover und E-Books, flächendeckendem Vertrieb im internationalen Buchhandel, individueller Autorenbetreuung und einem einmaligen Marketingpaket stellt tredition die Weichen für den Bucherfolg und sorgt für umfassende Auffindbarkeit jedes Buches. Tredition vertreibt Bücher im gesamten Buchhandel national und international und setzt dafür auch eigene Außendienstmitarbeiter ein. Unter den führenden Self-Publishing-Dienstleistern ist tredition ein inhabergeführtes Familienunternehmen mit über 40.000 veröffentlichten Büchern.

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