Auftrag zur Errichtung einer Raffinationsanlage bei Mercedes-Benz

Wichtige Eckdaten

– Primobius erhält von Mercedes-Benz (Mercedes) den Auftrag zur Errichtung einer Anlage für die hydrometallurgische Raffination (Hub-Anlage), um dessen derzeit in Bau befindlichen Lithiumionenbatterie-(LiB)-Recyclingbetrieb in Kuppenheim (Deutschland) fertigzustellen.

– Der Auftrag umfasst die Herstellung, Installation und Inbetriebnahme der Hub-Anlage, in welcher Zwischenprodukte aus dem Shredderbetrieb (Spoke-Anlage) ) mit einer Verarbeitungskapazität von 2.500 Tonnen jährlich raffiniert werden sollen. Die Spoke-Anlage wird derzeit im Rahmen eines bereits zuvor erteilten Auftrags gefertigt.

10. Januar 2024 / IRW-Press / – Der innovative Recycler für Batteriematerialien, Neometals Ltd. (ASX: NMT & AIM: NMT) (Neometals oder das Unternehmen), freut sich bekannt zu geben, dass die Firma Primobius GmbH (Primobius) von Mercedes einen Auftrag für die Lieferung einer Hub-Anlage zur hydrometallurgischen Raffination erhalten hat, die in den Betrieb des Fahrzeugherstellers in Kuppenheim (Deutschland) integriert werden soll. Primobius ist ein eingetragenes Joint-Venture-Unternehmen (JV) für das Batterierecycling, das sich zu gleichen Teilen (50/50) im Besitz von Neometals und SMS group GmbH (SMS) befindet. Primobius vermarktet ein patentiertes LiB-Recyclingverfahren und bedient sich dazu eines Geschäftsmodells, das die Bereitstellung von Anlagen und die Lizenzierung der entsprechenden Technologie vorsieht.

Der Auftragswert beläuft sich auf rund 18,8 Mio. Euro (~ 30,8 Mio. AUD) und wurde im Rahmen einer Kooperationsvereinbarung mit Mercedes (Kooperation) erteilt. Im Rahmen der Kooperation zeichnet Primobius für die technische Planung sowie die Bereitstellung und Installation von Anlagenteilen für eine voll integrierte und im Kreislauf geführte LiB-Recycling-Pilotanlage von Mercedes (Mercedes-Spoke-Anlage mit nachgeschalteter Mercedes-Hub-Anlage – zusammen die Mercedes-Pilotanlage) verantwortlich. Alle Einzelheiten dazu finden Sie in der ASX-Mitteilung von Neometals mit dem Originaltitel Cooperation Agreement with Mercedes Benz, die am 13. Mai 2022 veröffentlicht wurde.
Die Hub-Anlage ist für die nötige Kapazität konzipiert, die für die Verarbeitung des Zwischenmaterials (Schwarzmasse) aus der vorgelagerten Spoke-Anlage (Raffination) erforderlich ist.

Die Mercedes-Pilotanlage markiert den Einstieg des Automobilunternehmens in das LiB-Reycling. Wie in der Mercedes-Pressemeldung vom 3. März 2023 mit dem Originaltitel Kuppenheim Ground-Breaking Ceremony angekündigt, will Mercedes im Rahmen seiner Elektro-Strategie (In Zukunft nur noch elektrisch) mit der Mercedes-LiB-Recycling-Anlage den Ressourcenverbrauch reduzieren und einen geschlossenen Kreislauf für das Recycling von Batterierohstoffen sicherstellen. Die Anlage möchte entsprechende Materialien rückgewinnen (unter anderem Lithium, Nickel und Mangan), welche anschließend in die Produktion von planmäßig 50.000 Batteriemodulen für den Einbau in neue Mercedes-Fahrzeuge einfließen sollen.

Der Auftrag für die Mercedes-Hub-Anlage komplettiert die vertraglichen Vereinbarungen von Primobius im Hinblick auf die Errichtung der Mercedes-Pilotanlage und wurde wie vorgesehen kurz nach dem entsprechenden Auftrag für die Spoke-Anlage erteilt Alle Einzelheiten dazu finden Sie in der ASX-Mitteilung von Neometals mit dem Originaltitel Mercedes-Benz Recycling Plant Purchase Order, die am 22. August 2023 veröffentlicht wurde.
. Der Auftrag ist ein weiterer Beweis dafür, dass die Primobius-Technologie mit ihrer Effizienz und Skalierbarkeit den Bedürfnissen der internationalen Erstausrüster im Allgemeinen, und der Automobilindustrie im Besonderen, voll und ganz gerecht wird. Die erfolgreiche Inbetriebnahme und das Erreichen eines stabilen Betriebszustands werden die Risikoeinstufung für die nächste Ausbaustufe von bis zu 21.000 Tonnen jährlich entscheidend verbessern. Neben der Mercedes-Pilotanlage arbeitet Primobius für Mercedes derzeit auch an der technischen Planung einer Lösung im Industriemaßstab.
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Abbildung 1: Die integrierte LiB-Recycling-Pilotanlage von Mercedes in Kuppenheim (Deutschland).
Abbildung 2: Aufnahme vom Fortschritt der Bauarbeiten in Echtzeit.

Chris Reed, der Managing Director von Neometals, meint dazu:

Wir sind stolz darauf, Mercedes als Partner auf seiner Reise zur Marktführerschaft auf dem Gebiet des Lithiumbatterie-Recyclings im geschlossenen Kreislaufsystem zur Seite zu stehen.

Die Geschäftsbeziehung ist für einige Aspekte des Geschäftsmodells von Primobius beispielhaft. Dazu zählt auch die Möglichkeit des Anlagenbaus und der Technologielizenzierung, was es den Erstausrüstern ermöglicht, ihre Batterierohstoffe aus den eigenen Abfällen und Altbatterien beziehen zu können. Liefersicherheit, niedrige Betriebskosten und ein kleiner CO2-Fussabdruck werden für Erstausrüster in Zukunft die wichtigsten Werttreiber darstellen. Unser maßvoller Ansatz bei der Bereitstellung skalierbarer Lösungen zusammen mit unserem Partner und führenden Anlagenbauer SMS ist eine gute Ausgangsbasis für die Durchdringung dieses riesigen Marktes.

Primobius freut sich darauf, gemeinsam mit Mercedes die Technologie entsprechend auszubauen und eine Recyclinglösung im industriellen Maßstab für den Bedarf der Zukunft bereitzustellen.

Nächste Schritte

Primobius hat mit dem Einbau der Maschinenteile in der Spoke-Anlage begonnen und wird nun die Zusammenstellung des Lieferpakets mit den Maschinenteilen für die Hub-Anlage in Angriff nehmen.

Über Primobius GmbH

Primobius ist ein eingetragenes 50/50-Joint Venture zwischen dem australischen Hersteller von nachhaltigen Batteriematerialien, Neometals Ltd., und dem in Deutschland ansässigen und international tätigen Anlagenhersteller SMS Group. Primobius konzentriert sich auf die Entwicklung eines nachhaltigen Verfahrens für die Rückgewinnung und das Recycling von Lithiumionenbatterien.

Diese Mitteilung wurde von Chris Reed, Managing Director von Neometals, autorisiert.

ENDE

Weitere Informationen finden Sie unter www.neometals.com.au oder kontaktieren Sie uns:

Jeremy McManus
General Manager,
Investor Relations und Intellectual Property
Telefon: +61 8 9322 1182
E-Mail: jmcmanus@neometals.com.au

Über Neometals Ltd.

Neometals hat drei umweltfreundliche Verarbeitungstechnologien zur Herstellung kritischer und strategischer Batterierohstoffe mit einem Kostenbedarf im untersten Quartil und einem minimalen CO2-Fußabdruck entwickelt, die nun vermarktet werden.

Über stabile Branchenpartnerschaften stellt Neometals die wirtschaftlichen und ökologischen Vorteile einer nachhaltigen Herstellung von Lithium, Nickel, Kobalt und Vanadium über das Lithiumionenbatterierecycling und die Rückgewinnung von Stahlabfällen unter Beweis. Damit soll die Abhängigkeit von den herkömmlichen Lieferketten des Bergbaus verringert und die Schaffung resilienterer, im Kreislauf geführter Lieferketten zur Unterstützung der Energiewende ermöglicht werden.

In den drei Hauptgeschäftsbereichen des Unternehmens werden die Technologien im Rahmen von Geschäftsmodellen für Auftraggeber, Joint Ventures und Lizenzpartner genutzt.

– Lithiumionenbatterie-(LIB)-Recycling (50 % Technologie) – Vermarktung über Joint Venture mit Primobius GmbH (Kapitalbeteiligung NMT 50 %). Alle Anlagen werden vom Primobius-Miteigentümer (Kapitalbeteiligung SMS Group 50 %), einem bereits seit 150 Jahren erfolgreichen deutschen Anlagenbauer, errichtet. Erbringung von Recycling-Dienstleistungen als Auftraggeber in Deutschland und Einleitung von Aktivitäten zur Anlagenbereitstellung und Lizenzierung als Technologiepartner von Mercedes-Benz. Primobius plant die Vorlage des ersten Angebots einer kommerziellen, voll-integrierten Anlage mit 21.000 Tonnen Jahreskapazität bei der kanadischen Firma Stelco im Juniquartal 2025.

– Lithium Chemicals (70 % Technologie) – Vermarktung des patentierten ELi-Elektrolyseverfahrens (30%iger Miteigentümer Mineral Resources Ltd.) zur Herstellung von Lithiumhydroxid in Batteriequalität aus Rohstoff aus Sole und/oder Hartgestein zu Betriebskosten im untersten Quartil. Co-Finanzierung von Pilotversuchen im Jahr 2023 sowie geplante Versuche in einer Vorführanlage und Evaluierungsstudien im Jahr 2024 für einen potenziellen LiOH-Betrieb mit einer Kapazität von 25.000 Tonnen pro Jahr in Portugal im Rahmen eines Joint Ventures mit Firmen, die in Verbindung zu Bondalti, dem größten Chemieunternehmen Portugals stehen; und

– Vanadiumrückgewinnung (100 % Technologie) – Zielsetzung, eine nachhaltige Herstellung von hochreinem Vanadiumpentoxid durch die Verarbeitung eines Nebenprodukts der Stahlerzeugung (Slag) zu Betriebskosten im untersten Quartil zu ermöglichen. Ausrichtung auf Partnerschaften mit Stahlproduzenten und Beteiligten der chemischen Vanadium-Wertschöpfungskette unter einem Technologielizenzierungs-Geschäftsmodell mit geringem Risiko / niedrigem Capex.

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