Mehr als 7.000 verpasste Chancen: War das Flughafen-Chaos vermeidbar?

Wenn sich jeder den schwarzen Peter zuspielt, wird es Zeit für eine bodenständige Analyse. Hier ist sie.

BildText: Patrick Bothe

In Zeiten, in denen immer weniger Flieger abheben, ist eine bodenständige Analyse angebracht: Wer sind die Protagonisten der Airline-Misere? Welche Spielregeln gelten – und gibt es wirklich einen Personalmangel?

Neue Spielregeln, alte Taktik

 

_Flughafen-Chaos: Weitere 2.000 Lufthansa-Flüge gestrichen_ (Die Zeit)

_Flugchaos statt Traumreise_ (Berliner Zeitung)

_Wenn der Traum vom Urlaub am Flughafen zerplatzt_ (Der Tagesspiegel)

 

Wie kommt es zu solchen Schlagzeilen? Die Antworten sind schnell parat: Fachkräftemangel. Kein qualifiziertes Personal. Auswirkungen von Corona. Zu wenig staatliche Hilfe. Sind diese Ausreden wirklich gut genug, um den eigenen Job nicht zu machen?

 

Fakt ist: An den Flughäfen fehlt Personal, viel Personal. So bleiben nicht nur die Koffer stehen, sondern auch die Urlauber in spe. Das sorgt für verärgerte Kunden und Umsätze im Sinkflug. Soweit die Situation. 

 

Fakt ist auch, dass sich die Bedingungen geändert haben. Aber, und das ist der entscheidende Punkt: Veränderte Regeln erfordern veränderte Strategien und nicht kreative Ausreden. Wenn sich die Abseitsregel ändert, hört schließlich auch kein Fußballprofi auf, Tore schießen zu wollen. Und er sagt nicht: Ich leide unter einem Chancenmangel, sodass es mir leider nicht möglich ist, das Spiel zu gewinnen.

 

Über 7.000 ungenutzte Chancen

 

Ein Blick auf die Zahlen verdeutlicht das Problem. Behauptung: Es gibt keine (Fach-) Kräfte in Deutschland, um die unzähligen Koffer zu befördern und Maschinen abzufertigen.

 

Faktencheck: Allein im Großraum Frankfurt am Main (Umkreis 50 Kilometer) gab es im Juli 2022 über 7.000 aktiv Suchende im Bereich Helfer/in Lagerwirtschaft und Transport, davon über 2.000 mit Bereitschaft zur Schichtarbeit. Auf der anderen Seite gab es eine Nachfrage von nur 288 Jobangeboten (ohne Zeitarbeit).

 

Das heißt: Airlines und Fachfirmen an den Flughäfen ließen über 7.000 Chancen ungenutzt, sich im Vorfeld für die Urlaubszeit zu rüsten. Argument: Niemand möchte die Jobs erledigen. In Anbetracht der großen Zahl an Jobsuchenden erscheint das nicht nachvollziehbar. Das Nicht-Wollen ist zudem immer eine Frage des Angebots. 

 

Am Rande bemerkt: Die Vermittlungsprämie, die aktuell je ausländische Kraft gezahlt wird, hätte vermutlich auch viele Jobsuchende zusätzlich motiviert, am Flughafen auszuhelfen.

 

Kann Amateur-Recruiting noch fliegen?

 

Die Meldungen über unzufriedene Fluggäste steigen in die Höhe, Flieger und vor allem Koffer bleiben am Boden. Ein weiteres Symptom des Problems ist das Schwarze-Peter-Spiel mit der Schuldfrage. Erst Corona, dann der Personalmangel. Dicht gefolgt von der Regierung. Immer mit von der Partie: die Bürokratie und die Komplexität. Wer oder was kommt noch infrage? 

 

Letztlich geht es um Jobs, die nicht erfüllt werden. Nein, nicht an den Förderbändern, sondern in den Personalabteilungen – denn wer Profi ist, wird an seinen Leistungen gemessen. Das gilt überall: Fußballmannschaften müssen Tore schießen, Logistikhelfer müssen Koffer befördern – und Personalabteilungen müssen Stellen besetzen und somit für Umsatz sorgen.

 

Das ist auch in Zeiten des propagierten Personalmangels machbar. „Schließlich stehen jedem Recruiting-Profi 6 Arbeitsmärkte zur Verfügung. Diese global und vernetzt gedacht, ergeben zahlreiche Optionen für eine optimale Chancenverwertung.“ fasst Bianca Traber, Entwicklerin des 6Q Arbeitsmarkt-Radars, die Möglichkeiten zusammen. Profis machen genau das: Sie denken und agieren strategisch global und vernetzt. Erst recht, wenn sich die Rahmenbedingungen immer schneller ändern.

 

Nur wer das Problem hat, weiß wozu

 

Wozu wurde unzähligen Reisenden in diesem Sommer ein entspannter Urlaub nicht gegönnt? 

 

Die genauen Gründe wissen letztlich nur die Protagonisten. Auch, warum zahlreiche Optionen nicht genutzt wurden. In jedem Fall ist der Personalmangel heute ein guter Schutzschild gegen Kritik – nicht jedoch gegen Umsatzausfälle. Und den Luxus, den Staat in der Krise anzurufen, haben nur wenige große Konzerne. Geschäftsführer im Mittelstand müssen sich selbst darum kümmern, dass ihre Stellen besetzt sind. Und dafür arbeiten sie am besten mit Profis.

 

 

Quelle Arbeitsmarktzahlen: Agentur für Arbeit, Stand 21.07.2022

 

 

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