Ausgezeichnete Symbiose: Baudenkmal und Tourismus

Übernachten wie die Mönche, träumen hinter historischen Mauern, die Vergangenheit der Bauern erleben und in einem Anwesen, wo einst Fischer und Handwerker wohnten, nächtigen.

BildDenkmalpflege mit Tourismus verbinden – Die Idee der Stiftung Ferien im Baudenkmal, ist ausgezeichnet. Sie verbindet geschichtlich wertvolle Bauwerke, die sanft renoviert und als attraktive Übernachtungsmöglichkeiten bereitgestellt werden. So erhalten die Baumdenkmäler eine neue Zukunft und die Gäste erleben einen abenteuerlichen Aufenthalt. Die Stiftung engagiert sich schweizweit, setzt sich für den Erhalt der Objekte ein und fördert zugleich das aktive Erleben der Baukultur. Im Thurgau steht das Angebot bereits. Es wird fortlaufend ausgebaut und nebst weiteren Übernachtungsmöglichkeiten kommen Erlebnisangebote im Baudenkmal dazu.

Bei den Mönchen zu Besuch

In der Kartause Ittingen, wo einst Kartäusermönche ihr Schweigegelübde abgelegt hatten, können Gäste von Juli bis Oktober 2019 Ferien «wie damals» verbringen und eine Woche in einer ehemaligen Mönchsklause hausen. Im schlicht ausgestatteten Raum ist die klösterliche Vergangenheit spürbar. Entgegen einstigen Gepflogenheiten darf heute jedoch herzhaft geplaudert werden – und auch ein reichhaltiges Frühstücksbuffet nach aktuellen Standards ist im Angebot inbegriffen. Ein eigenes kleines authentisches Gärtchen vor der Klause lädt zum Verweilen ein. Während einer Führung in der Kartause Ittingen oder im Ittinger Museum erfahren die Gäste mehr über die Geschichte der Kartäuser Mönche.

Träumen wie ein Benediktinermönch

Im prachtvollen Kloster von Fischingen leben nach wie vor Benediktinermönche. Innerhalb der Klostermauern verbergen sich jedoch auch ein Restaurationsbetrieb, eine Kulturstätte, ein Seminarhotel, eine Schule und eine Schreinerei. Aus einstigen Mönchszellen sind Hotelzimmer entstanden. 2014 renoviert, verbinden sie das klösterliche Flair nun harmonisch mit der heutigen Zeit. Im Rahmen des Angebots «Erlebnis Baudenkmal» übernachten Gäste in der ehemaligen Mönchszelle des Thurgauer Paters Bonifaz, Tür an Tür mit den Mönchen der Benediktiner Gemeinschaft. Im Angebot enthalten sind ein Rundgang, eine Übernachtung in der Mönchzelle, ein 3-Gang-Abendessen, ein Frühstück und ein Pilgrim Klosterbier mit Häppchen. Mit weiteren zusätzlichen Aktivitäten vor Ort kann der Aufenthalt im Kloster individuell gestaltet werden.

Romantische Auszeit im Wasserschloss Hagenwil

Eine ebenso erlebnis- wie genussreiche Reise in die Vergangenheit gibt es im Wasserschloss Hagenwil zu erleben. Alte Gemäuer wecken die Phantasie. Wer im Wasserschloss durch die Räume flaniert, das Parkett unter den Füssen knarren hört und den Blick über üppig dekorierte Wände schweifen lässt, spürt etwas vom Geist vergangener Zeiten. Eine zauberhafte Kulisse und zugleich ein authentischer Schauplatz der Geschichte. In diesem besonderen Angebot enthalten sind ein Begrüssungsgetränk, ein Abendessen im «Grossmutterstübli», eine Übernachtung im einzigartigen Himmelbettzimmer und das Frühstück. Auf Wunsch erhalten die Gäste eine Führung durch das Schloss und erfahren so Spannendes über die Geschichte, die Ritter und Schlossgespenste.

Die Thurgauer Bauerngeschichte erleben

Das Bauernhaus «Chatzerüti» stammt aus dem 17. Jahrhundert und widerspiegelt exemplarisch die Thurgauer Geschichte. Einst geprägt von der Landwirtschaft mit barocken Bauerngärten, entwickelte sich die Region zu einem Textilgebiet. So stand in fast jedem Haus zu Beginn des 19. Jahrhunderts ein Webstuhl, ein Spinnrad oder wie im «Chatzerüti»-Hof eine Stickmaschine, um noch etwas dazu verdienen zu können. Der Hof wurde 2012 sanft saniert, um die Authentizität des Hauses zu erhalten. In den alten Gemäuern lassen sich Thurgauer Bau- und Bauerngeschichte kombiniert mit modernem Komfort erleben.

Einfache Handwerker-Wohnhäuser aus dem 17. Jahrhundert

In Romanshorn laden zwei Fischerhäuser zum Besuch ein. Das Übernachten in einem der beiden Anwesen aus dem 17. Jahrhundert ermöglicht den Gästen ein besonderes Erlebnis. Die verschiedenen Wandverkleidungen, verwinkelte Zimmereingänge und unterschiedliche Bodenniveaus offenbaren die lange Geschichte der Häuser, die während Jahrhunderten mehrfach um- und angebaut worden sind. Die Fischerhäuser wurden mit grosser Rücksicht auf die vorhandene Substanz neu renoviert. Damit ist der Spagat zwischen alt und neu gelungen.

Gastronomie in denkmalgeschützten Bauten

Eine stattliche Anzahl Thurgauer Gasthäuser laden ein, in einem gepflegten historischen Ambiente zu speisen. Bewirten lassen kann man sich auch in einfachen Bauernstuben, auf Schlössern, in ehemaligen Klosteranlagen und in der ehemaligen Kantine des Saurer-Industriewerkes – oft verbunden mit einem herrlichen Blick auf den Bodensee oder in die Voralpen. Ein Teil der Gasthöfe bietet auch eine Übernachtungsmöglichkeit an. Sie reicht vom gepflegten Hotelappartement bis hin zur einfachen Mönchsklause.

Weitere Informationen zum Thema Ferien im Baudenkmal im Thurgau finden Sie hier.

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