Skip to content

Archiv der Kategorie: Artikel

Lotto in den USA

Wovon Europa nur träumen kann, ist in den USA buchstäblich spielend möglich: Über eine halbe Milliarde Dollar im Lotto gewinnen. Das ist Weltrekord! Kein Wunder, wenn sich die Amerikaner nun landesweit mit Lottoscheinen eindecken. Leider sind die Chancen bei 1 zu 176 Millionen für einen Traumgewinn nur sehr gering.

Lotto spielen ist für viele am interessantesten, wenn sehr hohe Gewinne ausgesetzt werden. Beim Lottospiel in den USA gibt es im Vergleich zu europäischen Lotterien oder dem deutschen Lotto am Mittwoch hohe Jackpots mit relativ niedrigen Einsätzen. Dort wird das Lottospiel von mehreren amerikanischen Bundesstaaten organisiert und heißt daher Multi-State-Lottery (MUSL). Wobei Mega Millions und Powerball über die größten Jackpots verfügen. Einer großen Beliebtheit erfreut sich in den USA auch Hot Lotto, da ebenfalls mit relativ niedrigen Einsätzen gespielt werden kann. Diese drei Lotterien ähneln etwas der britischen Thunderball-Lotterie, wobei dort der Spieler aus fünf Zahlen zwischen 1 und 39 sowie einen Zusatz-Thunderball aus den Zahlen von 1 bis 14 wählen kann.

Was ist zu beachten?
Wer bei diesen Anbietern Lotto spielen möchte, muss keinen Wohnsitz in den USA vorweisen können. Einzige Voraussetzung ist die Volljährigkeit. Außer in dem US-Bundesstaat Iowa, dort muss der Lottospieler mindestens 21 Jahre alt sein. Das bedeutet für deutsche Lottospieler, die Lose können auch per Internet bei verschiedenen Anbietern gegen Gebühr gekauft werden. Im Falle eines Gewinns wird der jeweilige Geldbetrag auf das von dem Lottospieler angegebene Konto überwiesen. Bitte beachten: Alle Gewinne müssen in den USA versteuert werden. Dafür müssen die Gesetzte des US-Bundesstaates in dem gespielt wird, beachtet werden. Gewinne unter 600 US-Dollar sind steuerfrei. Bei Powerball ist eine Besonderheit zu beachten, da sich der Lottospieler entscheiden muss, ob er sich den Gesamtgewinn in 30 jährlichen Raten auszahlen lässt oder die halbe Gewinnsumme sofort direkt bar erhalten möchte. Will man als Deutscher über einen US-Anbieter Lotto spielen, so ist die Auszahlung der halben Summe zu empfehlen. Denn dies ist die schnellste und sicherste Art und Weise, um an die Gewinnsumme zu gelangen. Dieser Weg wird auch von rund 90 Prozent der Lotto-Gewinner in den USA bevorzugt. Die Ziehungen der US-amerikanischen Lotterien finden meist mittwochs und samstags spät abends um 22:59 Uhr (Eastern Time) statt – also um 04:59 Uhr des Folgetages in deutscher Zeit.

Die Lotterien in den USA
In den USA haben sich ähnlich wie in Deutschland 44 Staaten für die U.S.A. Powerball Lottery zusammengeschlossen. Wer den Jackpot knacken will, braucht 5 richtige Zahlen aus 59 sowie den passenden Powerball aus 39. Jeder Lotto-Gewinn (jedoch nicht der Jackpot) wird zwei bis fünf Mal multipliziert. Diese Gewinne sind von einer Powerplay-Zahl abhängig. Die Jackpots liegen etwa im zweistelligen Millionenbetrag. Wobei es schon Gewinne über 100 Mio. US-Dollar gab. Der größte betrug 314,9 Mio. US-Dollar. Bei Mega Millions kann der Lotto-Spieler fünf Zahlen zwischen 1 und 56 wählen sowie eine weitere für den Mega-Ball zwischen 1 und 39. Eine zufällige Zahlenauswahl per PC ist hier wie auch bei Powerplay möglich. Jeder Gewinn (außer Jackpot) wird zwei bis vier Mal multipliziert, was von der gezogenen Megaplier-Zahl abhängig ist. Bei Mega Millions können Jackpots von 12 Mio. US-Dollar bis hin zu 100 Mio. US-Dollar auflaufen. Der größte gewonnene Jackpot lag bei 390 Mio. US-Dollar.

Was bringt der Sommer 2012 in der Schuhmode?

Diesen Sommer wird es bunt an unseren Füßen. Die Schuhmode lässt es farblich krachen – kunterbunt und extrahoch! Gleichzeitig sind Naturmaterialien wie Holz, Kork, Bast und Sisal absolut im Trend. Eine wilde Kombination aus Farbe und Material wird diesen Sommer die Schuhmode prägen. Die neue Kollektion für den Sommer 2012 präsentierten Designer und Schuhhersteller bereits Mitte letzten Jahres auf der internationalen Schuhmesse ExpoRivaSchuh. Diese findet zwei mal im Jahr statt und gewährt einen ersten Blick auf kommende Trends und Kollektionen. Über 1000 Aussteller und 11.000 Einkäufer aller europäischer Länder pilgern halbjährlich ins italienische Trentino, um von dort aus die neusten Schuhtrends in die Welt zu tragen. In Trentino werden aber nicht nur italienische Schuhe präsentiert – Aussteller aus ganz Europa zeigen, was momentan in den verschiedenen Ländern „stylish“ oder „en vouge“ ist.

Die übergeordneten Trends der aktuellen europäischen Kollektionen lauten Farbe, Colourblocking und Retrolook. Die aktuelle Schuhmode ist mutig, sie ist knallbunt und kommt in gewagten Farbkombinationen. Dabei strahlen Sandalen mit Peeptoes, Wedges und Sneakers um die Wette. Wer sich traut, der trägt diesen Sommer einen wilden Farbmix – Komplimentärfarben wie Orange-Blau sind dabei ebenso zu finden wie mutige Farbabstufungen in Rot-Rosa oder Pink-Lila. Ultrahohe Keilabsätze, breite Block- und Plateau-Absätze im Retrolook, in Regenbogenfarben oder auffälligen Zick-Zack-Mustern ergänzen das Farbspektakel. Um das ganze noch zu toppen, setzten Designer zusätzlich auf einen kreativen Materialmix. Naturmaterialien wie Bast, Canvas oder Sisal werden ebenso gerne eingesetzt wie Holz oder Kork. Zusätzlich werden weitere Akzente mit Perlen, Stickereien und Flechtwerk gesetzt. Auch Goldapplikationen, die funkeln und glitzern sind beliebt.

Aber nicht nur mutige Fashion-Victims kommen in diesem Sommer auf ihre Kosten: die neusten Trends sind auch in alltagstauglicher Variante zu haben, nicht nur Highheels auch bequeme Schuhe für Damen kommen in trendigen Mustern. Schlichtes Schuhwerk wird mit kleinen bunten Highlights aufgepeppt – farbige Bänder, bunte Flechtmuster oder Applikationen lassen jeden Schuh sommerlich erstrahlen. Eine gut tragbare Variante der momentanen Schuhmode ist beispielsweise in der Schuhkollektion von Gurdun Sjödén zu finden. Die gegenwärtigen Trends kommen der schwedischen Designerin absolut entgegen, da sich nicht nur ihre aktuelle Kollektion der Naturschuhe aus Schweden, sondern auch ihre Kleidung und Einrichtungstextilien schon immer durch einen auffälligen Mustermix, durch bunte und gewagte Farbkombinationen und die Verwendung von Naturmaterialien auszeichnen. Seit 35 Jahren kreiert die Designerin auffällig bunte und doch immer tragbare Mode und bequeme Schuhe für Damen. Bunte Holzsandalen mit Lederriemen oder Wildleder-Sneaker mit pinken Applikationen machen die Naturschuhe aus Schweden zum absoluten Blickfang.

Als Fazit lässt sich feststellen, dass in der kommenden Saison fast alles erlaubt ist. Die Schuhtrends leben von Extremen und von Kontrasten – es darf mutig kombiniert werden. Flache minimalistische Sandalen in Naturmaterialien sind ebenso angesagt wie üppig verzierte Pumps im Mustermix. Bei einer solch großen Auswahl wird es diesen Sommer wohl besonders schwer fallen, den Verlockungen zu widerstehen. Aber wer will das schon?

Verwendung von Office 365 in kleinen und mittelständischen Unternehmen

Microsoft hat seine Bürosoftware ins Internet verlegt. Mit Office 365 stellt der Computerhersteller dem Nutzer die klassischen Anwendungen für Textverarbeitung, Tabellenkalkulation und Präsentationen aus der Wolke zur Verfügung. Das Paket enthält neben den Office-Web-Apps auch die aktuellen Versionen Exchange Online, SharePoint Online und Lync Online. Darüber hinaus haben Anwender die Möglichkeit, die Option Office Professional Plus zu mieten. Somit stehen dem Nutzer nahezu alle Office-Funktionen über Microsofts Cloud-Plattform zur Verfügung.

Besonders kleine und mittelständische Unternehmen profitieren von Office 365, da sie dank der Cloud-Lösung auf eine eigene IT-Infrastruktur verzichten können. Microsoft stellt die vertrauten Dienste über einen zentralen Server zur Verfügung. Die Anwendungen befinden sich dadurch nicht wie bisher üblich auf den Desktops einzelner Computer, sondern werden über den Browser aufgerufen.

Der Vorteil: Es werden keine eigenen Server mehr benötigt und Unternehmen bezahlen nur für die Dienste, die sie auch tatsächlich benötigen. Statt einer hohen Einmalzahlung bei der Anschaffung der Software kostet Office 365 monatlich pro Nutzer.

Auch die Betriebskosten werden in kleinen und mittelständischen Unternehmen reduziert. Zudem entfallen zeitaufwändige Software-Updates, da die Anwendungen von Microsoft  stets auf dem aktuellsten Stand gehalten werden. Eine hohe Sicherheit der Daten wird von Microsoft ebenfalls garantiert.

Da die gesamten Daten mit Office 365 zentral verwaltet werden, können Mitarbeiter von überall darauf zugreifen. Sie haben also von jedem beliebigen Endgerät Zugang zu Terminen, Kontakten, E-Mails oder Dokumenten – egal, ob es sich dabei um einen PC, ein Tablet oder ein Smartphone handelt. Änderungen im Kalender werden sofort synchronisiert, so dass Terminüberschneidungen der Vergangenheit angehören. Die Push-Funktion von Exchange Online ermöglicht zudem die sofortige Zustellung von E-Mails.

Dank SharePoint Online wird die Teamarbeit vereinfacht. Über das zentrale Dokumenten-Management können Dateien parallel von mehreren Nutzern bearbeitet werden, so dass sie stets auf dem aktuellsten Stand sind. Mit Lync Online ist außerdem eine direkte Kommunikation via Instant Messenger oder Voice over IP (VoIP) möglich.

Da es noch viele Bedenken wegen dem Datenschutz in der Cloud gibt, hat Microsoft das Trust-Center eröffnet.

Von Charles Lindberg bis hin zu Janice Jakait: Spektakuläre Atlantiküberquerungen

Der Atlantik stellte sowohl in der Geschichte der Seefahrt, als auch in der der Luftfahrt für den Menschen immer eine besondere Herausforderung dar. Viele Versuche die Strecke zu meistern, nahmen nicht selten ein spektakuläres gutes oder auch schlechtes Ende. Seit Christoph Kolumbus 1492 offiziell den Seeweg von Europa nach Amerika entdeckte – lange vor ihm waren die Wikinger zwar bereits dort gewesen, hatten aber leider keine brauchbaren Karten hinterlassen – gab es ein stetes Kommen und Gehen auf der Route zwischen der alten und der neuen Welt. Immer wieder einmal gab es auch weniger gute Nachrichten, wenn ganze Schiffsbesatzungen durch Epidemien dahin gerafft wurden oder aber Schiffe aufgrund von schweren Unwettern oder aber aus menschlichem Versagen heraus kenterten und sanken.

Die schlimmste Katastrophe der Neuzeit war dabei ganz klar der Untergang der Titanic am 15. April 1912. Obwohl sie als das größte und modernste Schiff ihrer Zeit galt, war sie nach einer Reihe von menschlichen Fehlern, wie dem Überhören von Funksprüchen und mangelnd genauer Navigation, dem Untergang geweiht. Sie befand sich auf ihrer Jungfernfahrt von Southampton nach New York, als sie am fünften Tag der Reise mit einem Eisberg kollidierte. Nur knapp 700 Menschen konnten sich in die Rettungsboote retten, während 1500 Menschen mitsamt Kapitän und Besatzung in den Fluten versanken. Damit sollte das Schiff für immer als traurige Berühmtheit in die Geschichte eingehen. Neunundneunzig Jahre später, im Jahre 2011, wurde der Versuch der deutschen Extremruderin Janice Jakait, mit einem Ruderboot den Atlantik zu überqueren, hingegen von Erfolg gekrönt. Sie schaffte es in der Rekordzeit von 90 Tagen, mit Ihrem Boot die Strecke zu meistern.

In der Luftfahrt gilt Charles Lindberg als der erste Flugkapitän, der am 20./ 21. Mai 1927 die Stecke von New York nach Paris mit seinem Flugzeug „Spirit of St. Louis“ alleine meisterte. Der Britin Beryl Markham gelang am 4./ 5. September 1936 der erste Nonstop-Flug in die Gegenrichtung, von London nach New York. Mittlerweile sind Flüge dieser Art mehrmals täglich zwischen beiden Kontinenten unterwegs und auch in der Seefahrt sind Kreuzfahrten zwischen Europa und Amerika alltäglich geworden. Kreuzfahrtschiffe, wie die Queen Mary 2, verhelfen jedes Jahr tausenden von Menschen zu demselben Gefühl, das Kolumbus gehabt haben dürfte, als er die neue Welt zum ersten Mal sah. Aus der Luft lässt sich ebenfalls spüren, welch ein gutes Gefühl es ist, nach tausenden Kilometern wieder festen Boden unter sich zu sehen.

Wenn Sie es noch nicht getan haben, so wagen Sie diesen Schritt ruhig auch einmal. Es wird sicher auch für Sie ein unvergessliches Erlebnis – egal ob zu Wasser oder aber in der Luft.